Präventionstag 2026

Altersgerecht und lebensnah

Prävention, die zum Schulalltag passt

Im Oktober bot unser Präventionstag den Klassen 5 bis 9 Raum für Fragen, Austausch und neue Erfahrungen. Jede Jahrgangsstufe erhielt ein eigenes Programm, das an ihre Lebenswelt und ihre aktuellen Herausforderungen anknüpfte.
Während die Fünftklässler das Ankommen in der neuen Schule und ihre Klassengemeinschaft stärkten, beschäftigten sich die Sechstklässler mit Medienkompetenz. In Klasse 7 standen Selbstbehauptung und Sicherheit im digitalen Raum im Mittelpunkt; die Achtklässler befassten sich mit Suchtprävention und Selbstverteidigung.
Die Neuntklässler sprachen über sexuelle Vielfalt, persönliche Grenzen und Schutz vor Gewalt. Dank der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern konnten alle Jugendlichen altersgerechte Impulse erhalten, praktische Erfahrungen sammeln und erfahren, wo sie Unterstützung finden.

In drei Schritten in der neuen Klasse ankommen

Ankommen: Gemeinsam mit der Schulpastoral Biberach-Bad Saulgau nahmen sich die Fünftklässler Zeit, ihre neue Schule und einander besser kennenzulernen.
Verbinden: Gemeinsame Aktivitäten und Gespräche halfen den Kindern, Kontakte zu knüpfen und Vertrauen innerhalb ihrer Klasse aufzubauen.
Zusammenwachsen: Der Tag der Orientierung stärkte das Miteinander und legte eine Grundlage für eine Klassengemeinschaft, in der sich alle willkommen fühlen können.

Klasse 6: Medien verstehen und gestalten

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Verantwortungsvoll online

Mit dem Kreismedienzentrum Biberach besprachen die Sechstklässler, wie sie Medien bewusst und verantwortungsvoll nutzen können.
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Scratch kennenlernen

Beim Einstieg in die Programmiersprache Scratch entdeckten die Kinder, wie sie eigene Ideen digital umsetzen können.
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Selbst programmieren

In kleinen eigenen Projekten probierten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte aus und wurden selbst kreativ.

Selbstbewusst handeln – auch im Netz

Mit Daniel Lassack arbeiteten die Siebtklässler an Selbstresilienz und Selbstbehauptung. Sie übten, ihre Grenzen wahrzunehmen, klar zu vertreten und auch in schwierigen Situationen für sich einzustehen. In einer weiteren Präventionsveranstaltung erklärte die Polizei, welche rechtlichen Grenzen im digitalen Raum gelten. Die Jugendlichen erfuhren, dass bereits der Besitz oder das Weiterleiten bestimmter Inhalte strafbar sein kann – etwa bei verbotenen Symbolen und Parolen sowie pornografischen oder gewaltverherrlichenden Darstellungen. Sie lernten außerdem, versteckte rechtsextreme Zeichen und Codes zu erkennen und überlegt mit problematischen Inhalten in Chats und sozialen Netzwerken umzugehen.

Sucht vorbeugen, Sicherheit gewinnen

Sucht und Warnzeichen

Im Caritas-Workshop erfuhren die Achtklässler, wie Abhängigkeiten entstehen und woran sich erste Warnzeichen erkennen lassen.

Gruppendruck und Hilfe

Die Jugendlichen sprachen darüber, wie Gruppendruck Entscheidungen beeinflusst, stellten Fragen und erfuhren, wo sie für sich oder Freunde Unterstützung finden.

Selbstverteidigung mit Kashun

Mit der Kampfsportschule Kashun übten sie einfache Techniken, klare Ansagen und ein selbstsicheres Auftreten. Dabei lernten sie auch, Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Vielfalt achten, Grenzen stärken

In den Workshops der AIDS-Hilfe Ulm beschäftigten sich die Neuntklässler mit sexueller Vielfalt und sexualisierter Gewalt. Sie lernten unterschiedliche Lebens- und Liebesformen kennen, hinterfragten Vorurteile und sprachen darüber, wie ein respektvoller Umgang miteinander gelingt. In offener Atmosphäre war auch Platz für Fragen, die sonst oft unausgesprochen bleiben. Beim Thema sexualisierte Gewalt übten die Jugendlichen, eigene Grenzen zu erkennen und zu benennen sowie die Grenzen anderer zu achten. Sie erfuhren, wo Betroffene Unterstützung finden und wie sie ihnen beistehen können.

Gemeinsam gestaltet: Schulpastoral Biberach-Bad Saulgau, Kreismedienzentrum Biberach, Daniel Lassack, Polizei, Caritas, Kampfsportschule Kashun und AIDS-Hilfe Ulm

Prävention gelingt gemeinsam

Herzlichen Dank an alle Kooperationspartner für ihre Zeit, ihr Fachwissen und die vielfältigen Workshops. Ebenso danken wir den Schülerinnen und Schülern, die offen und interessiert mitgemacht haben. Ihr gemeinsames Engagement machte den Präventionstag zu einer wertvollen Gelegenheit, Fragen zu stellen, Orientierung zu finden und Selbstvertrauen zu stärken.